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Matratzentypen

Federkernmatratzen

Der Klassiker

Die Federkernmatratze ist der Klassiker unter den Matratzen. Bei der Federkernmatratze handelt es sich um eine Matratzenart, die in ihrem Inneren aus einem geordneten System von Stahlfedern besteht, die sich einzeln und unabhängig voneinander bewegen. Umgeben wird der Federkern von einem Grobpolster, das dafür sorgt, dass der Kern der Matratze nicht zu spüren ist.

Bei den Federkernmatratzen gibt es große Unterschiede, denn die Stahlfedern weisen - je nach Funktion - unterschiedliche Formen und Stärken auf. Legt sich ein Mensch auf die Matratze, verteilen die Federn den Druck, der entsteht, indem sie sich zusammenziehen. Bei sorgfältiger Abstimmung der Polstermaterialien und richtiger Verarbeitung unterstützen die Federn alle Körperpartien mit zunehmendem Gegendruck.

Der besondere Vorzug aller Arten von Federkernmatratzen ist, dass die Federn zu einer guten Belüftung der Matratze beitragen. Körperbewegungen im Schlaf sorgen für den sogenannten Pump-Effekt und damit für einen permanenten Luftaustausch, der die Wärme- und Feuchtigkeitsregulation innerhalb der Matratze fördert.


Latexmatratzen

Natürlicher und synthetischer Rohstoff

Für die Herstellung von Latexmatratzen werden heute sowohl der natürliche Rohstoff, synthetisch hergestelltes Latex, als auch eine Mischung aus beidem verwendet. Dabei ist ein Unterschied in den Eigenschaften für den Nutzer kaum festzustellen.

Matratzenkerne aus Latexschaum bestehen aus einer Anordnung härter und weicher aufgeschäumter Moleküle. Das Ergebnis ist ein hoch flexibles Material mit zwei besonders herausragenden Eigenschaften: Zum einen ermöglicht Latex aufgrund seiner runden Zellen optimale Unterstützung in alle Richtungen sowie ausgezeichnete Punktelastizität. Die Matratzen geben nur an den Stellen nach, an denen sie belastet werden und kehren bei Entlastung sofort wieder in die Ausgangslage zurück. Zum anderen leistet das Material unter Belastung wachsenden Widerstand, was zur Entspannung aller Muskeln beiträgt.

Millionen zusammenhängender mikroskopisch kleiner Luftkammern im Latexschaum, die durch das Aufschäumen der flüssigen Latexmischung entstehen, gewährleisten eine gute Wärmeisolierung und Schweiß-Verdunstung sowie gleichmäßige Luftzirkulation und Belüftung. Latexmatratzen sind durch den hohen Materialanteil schwerer als beispielsweise Kaltschaummatratzen. Deshalb sollte man beim Kauf einer Latexmatratze auch bedenken, dass die Matratze um so schwerer sein wird, je höher das Raumgewicht des Latexkerns ist.

Dem menschlichen Körperaufbau entsprechend werden Latexmatratzen mit drei bis zu sieben unterschiedlich harten Liegezonen hergestellt. Um die notwendige Stützkraft zu erzielen, sollten Latexmatratzen einen etwas dickeren Kern (mindestens 14 cm) aufweisen. Je höher der Latexkern, desto angenehmer wird der Liegekomfort.

Es empfiehlt sich, nach dem Aufstehen mittels Stoßlüftung die im Raum vorhandene Restfeuchtigkeit ins Freie gelangen zu lassen. So kann die Latexmatratze die aufgenommene Feuchtigkeit an die Raumluft abgeben und regenerieren. Und auch Schimmelbildung lässt sich so wirksam vermeiden. Nach Möglichkeit sollte aus diesen Gründen auch keine Tagesdecke verwendet und im Winter im Schlafzimmer eine Temperatur von mindestens 10 °C erhalten werden.


Schaumstoffmatratzen

Auch der Begriff „Schaumstoffmatratze“ ist ein Sammelbegriff für unterschiedliche Matratzenarten. Polyurethan (abgekürzt PUR oder PU) und viskoelastische Schäume sind die gängigsten Materialien, die heute zur Herstellung von Matratzenkernen verwendet werden

Polyurethanschaum

Reversible Schaumstoffe

Den Grundstoff von Polyurethan-Schaumkernen bezeichnen Chemiker als Polyether-Verbindungen. Unter dem Begriff PU-Weichschaumstoffe werden all diejenigen Schäume zusammengefasst, die reversibel (umkehrbar) verformbar sind. Schaumstoffe werden mit Hilfe eines Treibmittels (z.B. Kohlensäure) aus Polyol und Isocyanat gewonnen. Toxikologisch sind Schaumstoffkerne völlig unbedenklich oder anders gesagt, sie sind nicht giftig.

Standardschaum

Schaum mit weniger Elastizität

Grundsätzlich unterscheidet man in der Matratzenproduktion zwischen zwei Schaumstoffklassen: Standardschaum und Kaltschaum. Bei Standardschaummatratzen ist das Material nicht so elastisch wie bei Kaltschaummatratzen.

Kaltschaum

Schaum mit höherer Elastizität

Bei Kaltschaumkernen wird häufig ganz auf Treibmittel verzichtet. Kaltschaum weist eine erheblich bessere Materialqualität auf als der Standardschaum. Man bezeichnet ihn auch als HR-Schaumstoff, d.h. hochelastischen Schaumstoff („high resilient“). Lässt man eine Kugel auf eine Kaltschaummatratze fallen, so federt diese deutlich sichtbar nach: die hohe Elastizität wird sichtbar. Wegen seiner hohen Elastizität und Formbeständigkeit kehrt Kaltschaum bei Entlastung zügig in seine ursprüngliche Form zurück. Langzeitprüfungen haben gezeigt, dass gut verarbeiteter Schaum dauerhaft elastisch bleibt. Dementsprechend eignet sich Kaltschaum besonders gut für die Matratzenherstellung, da Matratzen jahrelang der täglichen Beanspruchung des Schlafenden ausgesetzt sind. Kaltschaummatratzenkerne werden zumeist als große Schaumblöcke produziert und dann entsprechend geschnitten. Die Vorteile des Kaltschaums gegenüber dem Standardschaumstoff liegen in seiner unregelmäßigen, groben Porenstruktur, die ihn leicht und komfortabel machen. Die offenen Zellen sorgen für hohe Atmungsaktivität und ein angenehmes Schlafklima.

 

 

 

Matratzen Schauraum
Matratzen Testraum

Matratzen Schauraum

Bild: Im Matratzen Schau- und Testraum

Probeliegen

Probeliegen

Bild: Beim Probeliegen